Dritter im ADAC GT Masters nach toller Saison!

Unser großes für die beiden Finalläufe am Sachsenring haben wir erreicht: Mein Teamkollege Frank Kechele und ich sind dritte in der Meisterschaft geworden. In der Lamborghini-Markenwertung konnten wir uns sogar noch die Vizemeisterschaft sichern. Der Weg dorthin war allerdings spannender als wir uns das gewünscht hätten.

Der Freitag verlief bei uns wie man es sich besser nicht vorstellen konnte. ARGO Racing hatte uns einen perfekt vorbereiteten Lamborghini Gallardo hingestellt. In beiden freien Trainings am Freitag lagen wir an den Spitze.

Im Zeittraining am Samstag gab es dann allerdings den ersten Dämpfer. Ich wurde mir über die Vorfahrt mit einem Ford GT nicht einig und drehte mich in den Kies. Dadurch konnte ich nur insgesamt sechs Runden absolvieren. Obwohl im Auto noch wesentlich mehr gesteckt hatte, musste ich mich so mit dem zehnten Startplatz im „gefährlichem Mittelfeld“ für das erste Rennen zufrieden geben. Ich war damit alles andere als glücklich, aber zumindest konnte Frank Kechele unseren Lamborghini noch auf den Startplatz zwei für das Rennen am Sonntag stellen.

Gleich am Start zum ersten Rennen gab es dann den nächsten Dämpfer, ein Reifenschaden warf uns am Start zurück. Während unser Schwesterauto von Frank Schmickler und Sebastian Asch, mit dem wir um den dritten Rang in der Meisterschaft kämpften, das Rennen anführte, mussten wir uns durch das Feld kämpfen. Bis zum Rennende konnten wir uns bis auf Platz neun nach vorne arbeiten. Da unsere härtesten Konkurrenten um den dritten Meisterschaftsrang, Schmickler/Asch, das Rennen allerdings nicht zu Ende fahren konnten, brachte uns der Meisterschaftspunkt für Platz neun unserem Ziel aber einen kleinen Schritt näher

Besser lief dann im zweiten Rennen am Sonntag. Von Startplatz zwei aus kämpften wir in der Spitzengruppe mit um die Führung. Nachdem Schmickler/Asch durch einen Reifenschaden zurückfielen, nahmen wir Tempo raus, schließlich war uns so der dritte Rang in der Meisterschaft fast nicht mehr zu nehmen. Wir riskierten nichts und konzentrierten uns nur noch darauf unseren Lamborghini sicher auf Platz fünf ins Ziel zu bringen. Die fünf Punkte für Platz fünf sicherten uns den dritten Platz in der Meisterschaft und noch Platz zwei in der Lamborghini-Markenwertung.

Ein großartiges Ergebnis am Ende einer tollen und sehr erfolgreichen Saison. Mit Frank Kechele hatte ich in diesem Jahr einen extrem schnellen Partner und auch ARGO Racing hat uns das Auto immer perfekt hingestellt – doch dazu in den kommenden Tagen noch etwas mehr.

-Harald Becker

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