Rallye Galway Nachbericht

Viel geschafft an Tag 2

Der erste Einsatz im Swift ist nun vollbracht und es hat uns viel gebracht. Da wir bislang nur einen kurzen Roll-Out mit dem Suzuki gefahren sind, war es eine wichtige Erfahrung, das Auto mal auf der WP im Rennbetrieb kennenzulernen. Und das gute Gefühl hält sich. Neben absoluter Professionalität und Motivation bringt das Team auch Leidenschaft für den Sport und die nötige Bereitschaft mit, um sich auf ganz auf den neuen Fahrer einzulassen.

Einsatz ist suzukigelb

Auch der Einsatz der Mechaniker am Samstag Abend war vorbildlich. Nachdem wir wegen Problemen an der Elektronik auf den letzten zwei WPs kämpften, nahmen sie sich den Swift über Nacht vor und stellten mir am Sonntag ein perfekt arbeitendes Fahrzeug bereit. Das Gefühl, dass man sich auf sein Team zu 100 Prozent verlassen kann, gibt mir als Fahrer die nötige Gelassenheit, um mich ganz auf das Fahren konzentrieren zu können.

Marsch nach vorn: Platz 2 in der Sonntagswertung

Und das Fahren selbst hat mir sehr viel gebracht. Ich fühle mich wohl im Swift und das hat sich auch auf die Zeiten niedergeschlagen. In der Sonntagswertung sind wir sogar “Zweite Overall” geworden – trotz der wirklich misslichen Wetterlage, die nur noch bedingt lustig waren. Wir waren auf Strecken unterwegs, die zu weiten Teilen nicht viel breiter als der Swift und rechts und links von Mauern begrenzt waren. Wenn man dann über eine der Kuppen kommt und feststellt, dass dahinter die ganze Straße wegen des Unwetters unter Wasser steht, hat man nicht wirklich viel Zeit, um zu reagieren. Es kam auch zu einigen Unfällen und an manchen Stellen waren die Strecken einfach nicht passierbar, so dass WPs gekürzt und auch am Sonntag eine komplett abgesagt wurde.

Der nächste Regen kommt bestimmt…

Ich hoffe aber, dass diese widrigen Umstände sich positiv auswirken werden. Ich kenne die Strecken beim JWRC-Lauf rund um Sligo nicht, aber das irische Wetter und die Straßenverhältnisse nach einem Unwetter…

Bis dahin, lasst es euch gut gehen!

Euer Aaron

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