Aaron Burkart – Zypern Nachbericht
Notwendige 6 Punkte eingesammelt!
An den beiden Schottertagen gestern und heute haben wir uns gut mir dem Swift über die Distanz “gerettet”. Nachdem wir am ersten Tag bereits sehr viel Zeit verloren hatten, konnten wir uns kaum allein durch unsere Performance wieder so nah ans Geschehen bringen, dass wir sinnvoll hätten auf Angriff fahren können. Unsere Strategie für die Schottertage hört sich einfach an, die Umsetzung war aber auf Grund der herrschenden Verhältnisse nicht ganz so simpel.
Trainingseinheit vorgezogen
Wir waren sowohl am Samstag als auch am Sonntag sehr hoch unterwegs, das Fahrwerk betreffend. Das sollte uns vor den Steinen retten, die uns schon am Freitag einige Minuten mit resultierenden Plattfüßen kosteten. Das hat soweit auch ganz gut funktioniert. Ich selbst war natürlich auch auf Sicherheit bedacht und bin so gut es ging, um die großen Steine herumgefahren.
So nutzen wir den Tag, um einfach mehr WP-Kilometer mit dem Suzuki Swift Super1600 zu absolvieren – schließlich ist es trotz allem erst unsere dritte Rallye mit dem Auto und wir lernen immer noch bei jedem WP-Kilometer dazu. Vor allem Fahrwerkseinstellungen konnten wir einige ausprobieren – eine sehr wichtige Erfahrung für die kommenden Veranstaltungen.
Schlamm voraus an Tag 3
Tag 2 und 3 verliefen also ohne größere Probleme. Am letzten Tag wartetet noch einmal eine 40 Kilometer-Prüfung auf uns, für die man rund 45 Minuten braucht. Eine echte Herausforderung für Material und Fahrer. Nachdem ich am Samstag in einer Bergaufkehre wegen der schlammigen Strecken (es hatte relativ viel geregnet) dachte, dass wir stecken bleiben würden (es aber irgendwie doch weiter ging), war ich heute sehr glücklich darüber, den dritten Platz ins Ziel gefahren zu haben. Sechs Punkte für die Meisterschaftswertung sind vollkommen in Ordnung. Wir liegen auf dem zweiten Platz und haben nun ein Streichergebnis in Portugal vor uns bevor es wieder los geht am anderen Ende der Welt – in Argentinien.
Euer Aaron