Aaron Burkart – Argentinien Tag 3
Ein lachendes, ein weinendes Auge!
Unser letzter Tag in Argentinien blieb (zum Glück) gänzlich ohne Überraschungen. Ich denke, dass wir alle drei so gefahren sind, dass wir nicht mehr allzu viel riskieren mussten. Schließlich wusste jeder von uns, dass ein Fehler noch einmal das ganze Ergebnis hääte umwerfen können. So weit waren wir alle nicht auseinander und, wie ihr sicher wisst, findet die SupeRallye Regel keine Anwendung am letzten Tag. Vor- und vor allem Umsicht war also geboten. Wie ich vermutet hatte, sahen die Strecken aber nicht ganz so schlimm aus wie an den ersten beiden Tagen. Es macht sich schon bemerkbar, ob die ganzen Allradler nur einmal oder zwei Mal vor die über die WPs hinweg gefegt sind.
Besonders bemerkenswert war noch die Aufmerksamkeit der Rallye-Fans. Auch in den entlegendsten Ecken waren sie zu finden. Außerdem säumten sie die vielen Zufahrtstraßen. So macht Rallyefahren richtig Spaß. Am meisten Freude bereitet haben wir ihnen aber offensichtlich als wir -nicht ganz freiwillig- auf der letzten WP, dem Zuschauerrundkurs, mit dem Heck die Ballustrade touchierten und uns ein Teil der Schürze abhanden kam…..!!!
Sardinien, wir kommen!
Jetzt liegt es wohl ganz bei uns. Michal hat 4 Punkte in der Meisterschaftswertung Vorsprung. Das hört sich nicht viel an, aber diesen Rückstand gegen einen Fahrer wie ihn wieder gutzumachen, ist nicht ganz einfach. Er kennt sein Auto, weiß genau, was er damit anstellen kann und er hat im letzten Jahr schon auf Sardinien gewonnen. Schotter ist sein Terrain. Der einzige Asphaltlauf ist sein Streichresultat. Ich freue mich, gegen ihn und gegen Martin dort anzutreten und bin natürlich gespannt, wie gut Alessandro dort abschneiden wird – denn die Rallye dort ist seine Heimveranstaltung.
Bis demnächst, Euer Aaron